Wie du frei lebst – diese Frau hat’s geschafft!

Wie du frei lebst – diese Frau hat’s geschafft!

„Ich bin zu dumm für das Leben; bei mir funktioniert nichts!“ – Hattest du diesen Gedanken auch schon mal?

Letztes Jahr habe ich mit Kollegen ein Seminar geleitet und da war eine Frau in den Fünfzigern dabei, die sich diesen Satz immer und immer wieder eingeredet hat: „Ich bin zu dumm für das Leben; bei mir funktioniert nichts; auch nicht dieses Seminar.“ Und nicht nur im Seminar: Sie hatte ihr ganzes Leben schon mit einem Glaubenssatz gelebt. Das heißt, alle Entscheidungen, alles was sie tat, wurde letztlich von diesem Glaubenssatz beeinflusst! Und schließlich kam es auch so in diesem Seminar: Alle anderen Teilnehmer hatten ihre persönlichen Durchbrüche, haben ihre Ängste und Grenzen überwunden – nur sie war total verzweifelt; selbst am vorletzten Tag der Seminarwoche noch.

Nun sind wir aber auf die Arbeit mit solchen Glaubenssätzen spezialisiert und unsere Übungen funktionieren sehr gut. Und so konnte diese Teilnehmerin sich schließlich am letzten Nachmittag auch darauf einlassen und in einer ausführlichen Session ihre Glaubenssätze loslassen. Ich kann mich noch an ihr Gesicht erinnern, als wir am letzten Abend auf der Abschlussparty gemeinsam getanzt haben – unglaublich! Diese Freiheit!

Und vor Kurzem habe ich wieder von ihr gehört. Wenn sie früher zurückhaltend und unsicher war, so steht sie heute voll ein für das was sie denkt und geht ihren Weg!

Das ist die Freiheit, die daraus resultiert, wenn wir unsere schwersten Glaubenssätze ablegen.

Und diese Freiheit brauchst du, um deinen eigenen Weg zu gehen und deine wahre Berufung zu finden.

Ein Beispiel aus meinem eigenen Leben: Mein großer Wunsch war es immer, meine Lebensaufgabe zu finden und meine ganze Energie komplett da reinzustecken. Und zwar nicht irgendwann später, sondern als junger Mensch. War leider nicht so. Mit Anfang 30 hatte ich immer noch große Zweifel bezüglich meinem Weg: Solarenergie? Entwicklungshilfe? Mehr mit Menschen? – Und in mir hat sich der Glaubenssatz gebildet: „Ich werde meine Lebensaufgabe niemals finden.“ – Alle andern haben ihren Traumjob, nur ich werde ihn niemals finden.

Aber später, nun vor einigen Jahren, habe ich dann den entscheidenden Schritt geschafft (mehr dazu in dieser Folge). Ich habe also all die Ansprüche an mich ablegen können und mich nur auf das Eine fokussiert:

„Was ist eine Aufgabe, die zu mir passt, die zu meinen Stärken passt, wo ich glücklich werden und gleichzeitig die Welt positiv verändern kann?“

Und heute fühle ich mich tatsächlich frei damit. Was ich jetzt mache, macht mir unheimlich Freude und es fühlt sich an wie meine Lebensaufgabe.

Aber der wichtige Punkt ist: Es ist nicht so, dass ich den Glaubenssatz umgekehrt habe; anstatt „Ich werde meine Lebensaufgabe nie finden.“ jetzt das Gegenteil „Ich werde meine Lebensaufgabe finden.“ bzw. „Ich habe sie schon gefunden.“ – Das ist nicht der Fall! – Auch dieser positive Glaubenssatz wäre wieder nur ein Glaubenssatz, der mich einengt! Dann bin ich total auf diese eine Sichtweise fixiert und wenn ich dann z.B. krank würde und meine Aufgabe nicht mehr wahrnehmen könnte, dann wäre ich total unglücklich!

Sondern: Ich hab mich völlig davon befreit! Ich habe mein Leben. Ich habe das, was ich gerade tue, die Freude daran, meine Vision für die Zukunft – und das reicht mir! Ich brauche kein Zertifikat von außen, keinen Brief von Gott, der mir sagt: „Ja Tobias, jetzt hast du deine Aufgabe gefunden!“ Ich kann glücklich sein, auch ohne dem!

Und so kann ich jetzt frei meinen eigenen Weg gehen.

Das ist auch der Grund, warum das mit den positiven Affirmation nicht funktioniert. Die Freiheit von einem Glaubenssatz ist nicht die Umkehrung in das Gegenteil, sondern die Auflösung davon! – Wenn du Angst um deine finanzielle Situation hast, dann kannst du mit dem Satz „Mein Verhältnis zu Geld ist blendend und ich empfange allen Reichtum der Welt“ oder so etwas Ähnliches vielleicht ab und zu mal deinen Blick auf das Geld verändern. Aber du wirst dein Thema mit Geld nicht damit lösen! Deine Angst ist ja trotzdem da! Und gerade wenn sie wirklich stark ist, dann überlagerst du sie jetzt mit diesem gegenteiligen Glaubenssatz, und dann wird das Ganze noch sehr viel komplizierter.

Nochmal:

Die Freiheit besteht nicht darin, dass du einen Glaubenssatz in einen andern verwandelst. Die Freiheit besteht darin, dass du deine Blockaden, deine Widerstände ablegst und dadurch frei bist.

Und wenn du deine Blockaden, deine Widerstände ablegst, dann bist du frei! Dann sorgst du dich nicht mehr als wirklich nötig über Geld, Karriere oder was andere von dir denken. Stattdessen steckst du deine gesamte Energie darein, um deine Stärken zu leben, dein inneres Strahlen zum Ausdruck zu bringen – deinen Traumjob zum Leben zu erwecken.

Und wie geht das jetzt, seine Glaubenssätze aufzulösen?

Das geht, indem du deinen Widerstand dagegen auflöst. Gedanken, Meinungen, Glaubenssätze kommen immer wieder hoch, aber wenn du nicht emotional dran festhängst oder sie wegschiebst, dann vergehen sie auch genauso wieder! Natürlich kommt auch so ein Glaubenssatz wie „Ich bin nicht gut genug“ immer wieder mal hoch, aber du erkennst ihn wie einen alten Freund und schenkst ihm keine Beachtung, keinen Glauben.

Was kannst du also tun, um dahin zu kommen, dass du deinen Glaubenssätzen keine Beachtung mehr schenkst?

Die gute Nachricht ist: Du kannst deine Glaubenssätze tatsächlich loswerden. Und die zweite gute Nachricht ist: Es liegt zu einem guten Teil an dir selbst, es zu tun. Dafür sind zwei Dinge total wichtig:

  • Deine Entschlossenheit, deine Glaubenssätze loslassen zu wollen.
  • Deine Offenheit, dich immer wieder den Gefühlen zu stellen, die mit den Glaubenssätzen verbunden sind und diese Gefühle anzunehmen.

Darüberhinaus gibt es aber auch Werkzeuge, die sehr gut funktionieren, um Glaubenssätze loszuwerden und ich will dir drei Beispiele geben:

  1. Eines davon ist ein Werkzeug der Coaching Ausbildung von Arjuna Ardagh. Ich habe das bei ihm gelernt und arbeite selbst sehr viel damit. Dieses „Radical Releasing“ ist das, was wir auch in den Seminaren anwenden und das funktioniert wirklich gut. Es ist wie eine Ladung Sprengstoff, die den Glaubenssatz einfach sprengt. Wenn du daran interessiert bist, dann komm‘ doch auf eines meiner Wochenend-Seminare oder kontaktiere mich per Mail und wir vereinbaren einen Termin!
  2. Ein weiteres Werkzeug, das auch sehr gut funktioniert, ist The Work von Byron Katie. Am besten siehst du dir ein Video von ihr an, suchst dir online die „4 Fragen“ und arbeitest das einmal für dich selbst durch.
  3. Und schließlich habe ich noch eine ganz einfache Übung für dich, die du auch mit einem Freund machen kannst. Setzt euch gemeinsam hin und erzähle ihm eine halbe Stunde über ein Thema, das dir in deinem Leben Schwierigkeiten bereitet, und er/sie hört nur zu und notiert alle Glaubenssätze, die er/sie wahrnimmt. Anschließend geht ihr die Liste gemeinsam durch und reflektiert darüber, ob und wie diese Sätze dich tatsächlich beeinflussen. So bist du zwar noch nicht von ihnen frei, aber du bekommst ein Bewusstsein dafür. Das ist schon mal ein sehr sehr guter Anfang.

Ich hoffe, du hast eine Idee bekommen, wie Glaubenssätze funktionieren und hast Lust, mit deinen Glaubenssätzen aufzuräumen! Wenn du mal dahinterkommst, wie diese Glaubenssätze dein Leben steuern und merkst, wie man sich auch davon befreien kann, dann wirst du wahrscheinlich da dranbleiben, bis du dich wirklich befreit hast!

Und diese Freiheit ist einfach unbeschreiblich. Und: Sie setzt eine enorme Kraft frei! Und diese Kraft kannst du dann wieder in das Gehen deines eigenen Weges und in das Finden und Erschaffen deiner Lebensaufgabe, deines Traumjobs, deiner Berufung stecken!

Meine Frage für dich heute: Was sind Glaubenssätze für dich, die du schon lösen konntest? Und wie hat sich dein Leben dadurch verändert?

 

Ich versuche diese Seite immer wieder zu updaten, sodass sie eine echte Referenz ist

2 Comments
  • Gerhard Schreiber
    Posted at 01:25h, 08 Juni

    Natürlich kommt auch so ein Glaubenssatz wie „Ich bin nicht gut genug“ immer wieder mal hoch, aber du erkennst ihn wie einen alten Freund und schenkst ihm keine Beachtung, keinen Glauben.

    Gehen Sie so mit einem alten Freund um?

    • Tobias März
      Posted at 09:31h, 11 Juni

      Hallo Gerhard,

      ok, gut beobachtet; da hinkt der Vergleich etwas. Sagen wir: Wie ein alter Bekannter, mit dem wir gut klar kommen, und der ganz in Ordnung ist, aber eine ganz bestimmte Sichtweise auf die Welt hat. Wir lassen ihn so sein mit seiner Meinung, ohne in eine Diskussion einzusteigen. – Kommt das besser hin?

      Herzliche Grüße! Tobias

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