Warum du deine Stärken kennen musst, um glücklich zu werden im Job: 2 Gründe und 3 Übungen.

Warum du deine Stärken kennen musst, um glücklich zu werden im Job: 2 Gründe und 3 Übungen.

Ist es denn wirklich wichtig, deine persönlichen Stärken zu kennen? Kannst du nicht einfach danach gehen, was dir Spaß macht…? Gute Frage. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass die eigenen Stärken zu kennen etwas ist, was zu sehr unterschätzt wird bei der Suche nach mehr Zufriedenheit und Sinn in der Arbeit.

Denn: Es ist tatsächlich wichtig, sehr wichtig, deine eigenen Stärken zu kennen, und zwar aus zwei wesentlichen Gründen.

  1. Zum Einen ist es super wichtig, deine persönlichen Stärken zu kennen und auch in deiner Arbeit einzubringen, um glücklich und zufrieden zu sein in deiner Arbeit. Wenn du nicht weißt, was deine Stärken sind, kannst du sie nicht einbringen, und dann wird es schwierig, glücklich zu sein in deiner Arbeit!
    Dazu gibt es verschiedene Forschungen, sehr anschaulich ist z.B. Dan Pink’s Talk zu „Motivation in Work“ (animiertes Video, 10min); er spricht über „Mastery“, das heißt, dass es essenziell ist, zu einem gewissen Maße gut zu sein in dem, was du tust, um auch glücklich zu werden damit.
  2. Andererseits sind deine persönlichen Stärken auch deine größte Ressource, um etwas zu bewegen in der Welt. Und das willst du ja letztlich – sei es, um zufrieden zu sein mit einem Ergebnis, um die Welt zum Besseren zu verändern, oder einfach nur, um damit deinen Lebensunterhalt zu verdienen. Tim Ferriss spricht z.B. immer wieder darüber, dass erfolgreiche Gründer aus dem Start-Up-Bereich, die wirklich was bewegen, nicht dadurch glänzen, dass sie ihre Schwächen besonders minimiert haben, sondern dadurch, dass sie ihre paar wenigen Stärken richtig gut nutzen und zur Perfektion getrieben haben. – Und wie ist es bei dir? Willst du weiter an deinen Schwächen herumdoktern, oder deine Stärken zum Scheinen bringen?!

Wie kommst du nun deinen eigenen Stärken auf die Spur? Nun, wir fangen einfach mal ganz einfach an;-) nämlich mit 3 Aufgaben:

 

In jeder der folgenden Aufgaben schreibst du verschiedene Arten deiner Stärken auf.

  1. Was sind einige deiner angeborene Stärken? Was sind Eigenschaften, Fähigkeiten von dir, die andere immer wieder positiv bemerken, egal ob im privaten oder beruflichen Kontext? Was fällt dir leicht, wo andere Schwierigkeiten haben? In welchen Situationen kannst du besonders gut zur Lösung eines Problems beitragen? Sei so spezifisch wie möglich, zum Beispiel nicht „kann gut mit Menschen umgehen“, sondern zum Beispiel „ich kann gut und empathisch zuhören, auch in stressigen Situationen“. Schreibe mindestens zehn davon auf.

….

  1. Was sind erlernte Stärken bzw. Ressourcen, die du mitbringst? In welchen Bereichen bist du Experte, sei es, weil du darin studiert oder gelernt hast, oder durch Berufserfahrung?
    Diese Stärken sind „hard facts“, und gerade wenn du dich beruflich neu orientieren willst, kann es sein, dass du auf manche davon gar nicht besonders stolz bist – dennoch sind sie wichtig!
    Schaue auch auf das abstrakte und das übertragbare Level deiner Expertisen; zum Beispiel wenn du als Buchhalter gearbeitet hast, dann ist eine Expertise ja nicht nur „Buchhaltung“, sondern auch verantwortungsvoll und detailgetreu die Übersicht behalten, strukturiert Fehler suchen etc.
    schreibe wieder deine Stärken auf, mindestens fünf.

  1. Was sind Stärken bzw. Erfahrungen, die du aus Krisen oder herausfordernden Zeiten deines Lebens gelernt hast? Eigenschaften, die wir uns beim Lösen bzw. Überwinden von Krisen in unserem Leben aneignen, zeichnen uns besonders aus, und erlauben uns, ähnliche Situationen wieder durchzustehen oder andere Menschen in diesen Situationen zu begleiten. – Schreibe mindestens fünf Eigenschaften auf, die nur aus Krisenzeiten gelernt hast – und sei es nur etwas wie „Geduld mit mir selber“.

Nimm dir genügend Zeit dafür (mindestens 45min) , und stimme dich vorher darauf ein (Meditation, kurzer Spaziergang oder Lieblingslied anhören)! So profitierst du noch mehr davon.

Und, besonders wenn du am Anfang stehst: Sei sanft mit dir selbst! Wenn dir bei einer Aufgabe gar nichts einfällt, ist das auch o. k.

 

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Haben dir die Übungen gefallen? Was hast du für dich herausgefunden? – Schreibe mir doch einen Kommentar!

1Comment
  • Christian B. Rahe
    Posted at 09:44h, 27 Oktober

    Hallo Tobias,

    danke für Deinen Artikel. Ich finde die dreiteilige Trennung allerdings schwierig, da es viele Überschneidungen gibt meiner Meinung nach.

    Herzliche Grüße
    Christian

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